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Mit dem Elektroauto über die Alpen
Ait Bouhous Unternehmen hat Stromtanksäulen entwickelt, die an öffentlichen Straßen aufgestellt werden könnten, damit dort Elektroauto-Besitzer ihre Fahrzeuge aufladen. Die Elektroautos seien zunächst wegen ihrer begrenzten Reichweite vornehmlich Stadtfahrzeuge. Es sei aber eine Herausforderung, ein bundesweites Netz aufzubauen, das auch die Überwindung größerer Distanzen erlaube. Der elektrisch betriebene Wagen, mit dem der Entwickler am Landratsamt erschien, hat eine Reichweite von rund 130 Kilometern.
Ait Bouhou wird mit dem Auto in den nächsten Tagen an einer Rallye von München zum Gardasee teilnehmen. Die „e-miglia 2010“ für elektrisch getriebene Fahrzeuge führt über insgesamt 560 Kilometer über die Alpen. Sie will das Elektroauto als ökologische und effiziente Alternative zu Autos mit herkömmlichen Treibstoffarten präsentieren.
Gall hatte bei einer Testfahrt im Viertel um das Landratsamt Gelegenheit, den Wagen zu testen. Er zeigte sich erstaunt, welche Kraft hinter dem Elektroauto stecke. Dass es sehr leise sei, nannte Gall „einen Fluch und Segen zugleich“: Weil Spaziergänger die Autos kaum kommen hören, müsse der Fahrer besonders vorsichtig sein. Ait Bouhou berichtete, die Industrie arbeite bereits an Entwicklungen eines künstlichen Geräuschs.
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