Austausch
„Wir wollen die Region gemeinsam inhaltlich voranbringen“
Hanau, 01.04.10
„Wir wollen die Region gemeinsam inhaltlich voranbringen“ - auf dieses klare Bekenntnis verständigten sich am der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, mit seinen Stadträten Dr. Ralf-Rainer Piesold und Axel Weiss-Thiel, dem Verbandsdirektor des Planungsverbandes Heiko Kasseckert sowie dem gastgebenden Regionaldezernenten der Stadt Frankfurt, Stadtkämmerer Uwe Becker.
Zum wiederholten Male trafen sich Vertreter des Magistrats der Stadt Hanau mit dem Regionaldezernenten der Stadt Frankfurt zum gemeinsamen Austausch zur Regionalpolitik. Auslöser dafür war die Agenda 2016 des Frankfurter Kämmerers aus dem Sommer 2009. Zusätzlich nahm auch der Verbandsdirektor des Planungsverbandes an dem Gespräch teil.Stadtkämmerer Becker stellte Eingangs des Gespräches fest: „Es bedarf einer gemeinsamen inhaltlichen Zielsetzung für die Region, die über parteipolitische Grenzen hinweggehen muss, auch um die Region unabhängig von der politischen Großwetterlage in Berlin oder Wiesbaden voran zu bringen.“ Auf dem Weg dahin müssen die bestehenden Initiativen und Gesellschaften dahingehend überprüft werden, ob eine Bündelung in ihre Cluster möglich ist. Oberbürgermeister Kaminsky sicherte zu, „jede Aktivität, die auf eine Bündelung der Initiativen und Gesellschaften abzielt, wird von der Stadt Hanau unterstützt. Wichtig ist aber auch, dass es eine Neustrukturierung der Gesellschaften der Region unabhängig von der bisher geführten politischen Debatte geben muss.“
Verbandsdirektor Kasseckert wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit dem im November ins Leben gerufenen Verein FrankfurtRheinMain ein wichtiger Schritt erfolgt ist, „da sich darin die Akteure der Region aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik an einer Stelle konzentrieren und dort die strategischen Ziele für die Region abgestimmt werden sollen. Darüber hinaus nimmt der Verein eine Scharnierfunktion zwischen Wirtschaft und Politik ein.“
„Die Notwendigkeit einer regionalen Zusammenarbeit ist schon lange gegeben und jetzt ist in der Region auch das Bewusstsein dafür vorhanden, diese Chance müssen wir nutzen. Klares Credo muss aber dabei die Freiwilligkeit bleiben, da ein gemeinsames Ziel weit mehr motiviert als der Zwang“, stellte Stadtrat Dr. Piesold klar heraus. „Am Beispiel der erfolgreichen Gesellschaften wie Regionalpark und RMV sollten die anderen regionalen Gesellschaften entwickelt werden. Dabei ist die Zielsetzung, transparent zu machen, was kommunale und was regionale Aufgaben sind, um Ängste von vornherein auszuschließen“, so Stadtrat Weiss-Thiel.
Alle Beteiligte lobten die gute Atmosphäre und waren sich einig, dass die Region nur „Tempo auf die Straße bekommen wird“, wenn es eine gemeinsame inhaltliche Strategie für Frankfurt Rhein Main gibt.
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