Renault Scénic

Renault Scénic und Grand Scénic – Sparen mit mehr Power

Expertentipps | 07.07.2011

Renault Scenic, Foto Dietmar Stanka
Renault Scenic, Foto Dietmar Stanka

Renault führt bei den Modellen Scénic-Modellen nun eine Start & Stop-Automatik ein. Gemeinsam mit dem neuen Filter kann so leichter Sprit gespart werden.

Ist Renault in manchen Zeiten der absolute Trendsetter – man erinnere sich an den Urvater der europäischen Minivans, den Espace – so dauert es bei anderen Entwicklungen einen Ticken länger. So auch bei der Einführung einer Start & Stop-Automatik. Diese hielt nun zusammen mit einem neuen 1,6-Liter-Diesel Einzug in Scénic und Grand Scénic.

Energy dCi 130-Turbodiesel

Satte 320 Nm Drehmoment schickt der neu entwickelte 1,6-Liter-Turbodiesel an die Vorderachse. 96 kW (130 PS) sorgen für den notwendigen Vortrieb. Dabei sollen die beiden Familienautos nur noch 4,4 Liter pro 100 Kilometer im Schnitt durch die Piezo-Düsen jagen.

Gegenüber seinem Vorgänger, den 1,9-Liter-Diesel, der identische Leistungswerte aufweist, bedeutet dies eine erhebliche Ersparnis. 5,5 bzw. 5,6 Liter werden in diesem Treibwerk verbrannt. 145 Gramm CO2-Ausstoss stehen demnach nur noch 115 Gramm gegenüber.

Neben der Start & Stop-Automatik sorgen auch die neueste Generation des Diesel-Partikelfilters für weniger Schadstoffe in der Luft. Der Fahrspaß geht trotz aller Sparmaßnahmen nicht flöten. Wir konnten den neuen Motor im Scénic in der Eifel zwischen Mendig und dem Nürburgring testen und waren mit den Fahrleistungen sehr zufrieden.

Sparen, aber richtig

Was hilft das sparsamste Automobil, wenn man nicht weiß, wie effizientes Fahren funktioniert. Renault hatte deswegen weder Kosten noch Mühen gescheut und Instruktoren engagiert, die das den anwesenden Motor-Journalisten zeigte. Auf dem ehemaligen Flughafen der Luftwaffe in Mendig musste dazu ein insgesamt 7 Kilometer langer Parcours befahren werden.

Die erste Runde ohne Anweisungen und die zweite Runde mit Hilfe des auf dem Beifahrer sitzenden Instruktoren. Die erste Runde absolvierten wir mit einem Durchschnittsverbrauch von 8 Litern, die zweite dann mit 6,7 Litern. Immerhin 1,3 Liter weniger, wobei selbst diese beiden Werte extrem hoch sind.

Dafür ist die Klimaanlage verantwortlich, die uns bei knapp 30 Grad Außentemperatur aber sehr wichtig war. Nach Angaben unseres Instruktors kann das Herunterkühlen bis zu 2 Liter Mehrverbrauch pro 100 Kilometer verursachen. Echte Sparfüchse werden also künftig heftig schwitzen.

Für alle Anderen sei gesagt, dass vorausschauendes Fahren und ein paar kleine Tricks für einen niedrigeren Verbrauch sorgen. Sanftes Anfahren nur mit dem langsamen Kommenlassen der Kupplung. Hochschalten bei spätestens 2.100 Umdrehungen und sanftes Ausrollen lassen vor roten Ampeln. Wichtig hierbei ist es, nie den Gang herauszunehmen, sondern immer die Schubabschaltung zu nutzen, die beim Gaswegnehmen und beim Herunterschalten entsteht.

Hilfestellungen für das richtige effiziente Fahren wird von vielen Institutionen angeboten. Solch ein Lehrgang rentiert sich sehr schnell. Das beweisen allein die beiden von uns erzielten Werte.

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