Bergstraße/Odenwaldkreis | 12.07.2010
Luca Mennen und Matthias Zalfen
Zum zwölften Mal zeichnet die Christoffel-Blindenmission (CBM) Jugend-forscht-Teilnehmer mit dem bundesweiten Sonderpreis "Innovationen für Menschen mit Behinderungen" aus. Den Hauptpreis gewannen die Schüler Luca Mennen und Matthias Zalfen aus Bad Münstereifel. Insgesamt wurden drei Innovationen prämiert.
Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 250 Euro belegten Franz Lange (20) und Wilhelm Guber (20) aus Gröningen in Sachsen-Anhalt. Die angehenden Elektroniker und Energietechniker der E.ON Avacon AG entwickelten ein Trainingsgerät, das Parkinson-Patienten hilft, eine aufrechte Körperhaltung zu bewahren und damit Fehlhaltungen vorzubeugen.
In der Kategorie "Schüler experimentieren" der Stiftung "Jugend forscht" wurde der zwölfjährige Julian Hartstang vom Gymnasium Carolinum in ausgezeichnet. Er entwickelte ein Warnsystem für Rollatoren, das mit Hilfe eines Ultraschallsensors Hindernisse erkennt und mit akustischen Signalen Menschen mit einer Geh- und Sehbehinderung ein sicheres Gehen mit dem Rollator ermöglicht. Weitere Informationen unter www.cbm.de