Domäne Bergstraße

Landrat Wilkes macht sich stark für den Erhalt

Bergstraße/Odenwaldkreis | 06.07.2010

Staatsweingut Domäne Bergstraße
Staatsweingut Domäne Bergstraße

„Das Staatsweingut an der Bergstraße muss und wird erhalten bleiben“, so die klare Feststellung von Landrat Matthias Wilkes, der gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrats der Hessischen Staatsweingüter ist. Die notwendigen betriebsinternen Analysen und Diskussionen in den Gremien der Hessischen Staatsweingüter, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, haben teilweise Anlass gegeben, für wilde Spekulationen und Gerüchte.

Die Führung der Hessischen Staatsweingüter ist sich einig, dass der Standort an der Bergstraße im Hinblick auf die Qualität des Weins, sowohl für die Staatsweingüter selbst, aber genauso für den Standort Bergstraße auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil bleiben wird. Um beide Zielsetzungen zu erreichen, eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit genauso wie den Erhalt des Standortes, laufen derzeit unter verantwortlicher Führung der Geschäftsführung viele Gespräche sowohl betriebsintern als auch an der Bergstraße selbst. „Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass unter der Führung von Ministerpräsident Roland Koch als Aufsichtsratsvorsitzender der Hessischen Staatsweingüter am Ende eine insbesondere für die Bergstraße sehr zukunftsgerichtete Lösung erreicht werden wird. Das Bekenntnis zur Domäne Bergstraße von Seiten der Landtagsabgeordneten Norbert Schmitt und Peter Stephan ist einerseits zu begrüßen, anderseits dürfen durch solche öffentlichen Äußerungen, Spekulationen, die keine Grundlage haben, nicht weiter angeheizt werden“, so Landrat Matthias Wilkes, der die Bergsträßer Abgeordneten im Sinne einer gut überlegten und der Bergstraße dienlichen Unternehmensentscheidung, um das notwendige Vertrauen insbesondere gegenüber Ministerpräsident Roland Koch bittet. „Der Ministerpräsident steht wie kaum ein anderer für den Erfolg der Staatsweingüter, die er mit vielem persönlichem Einsatz in den vergangenen Jahren aus einem nicht mehr zukunftsfähigen Staatsbetrieb in eine immer mehr privatwirtschaftlich orientierte Perspektive geführt hat“, so der Landrat.

Ohne die Wirtschaftlichkeit fest im Auge zu haben, hätten die Staatsweingüter wahrscheinlich in den letzten Jahren existenzielle Probleme gehabt. Auf der in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Erfolgsspur, sollte der Betrieb auch von Seiten der beiden Landtagsabgeordneten konstruktiv unterstützt werden. „Für mich persönlich ist es eine Selbstverständlichkeit im Aufsichtsrat in besonderer Weise die Bergsträßer Interessen mitzuvertreten. Aufgrund der derzeitigen Gespräche habe ich den sicheren Eindruck gewonnen, dass alle Verantwortungsträger der Staatsweingüter hier an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen und unser Flaggschiff weiter auf Kurs bringen“ so Landrat Matthias Wilkes abschließend.
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