Darmstadt/Dieburg | 20.08.2010
univativ GmbH & Co. KG
Im Schnitt tragen Jobs zu einem knappen Drittel (31 Prozent) zur
Finanzierung eines Studiums bei, sieben Prozent der Studenten schaffen
es sogar, ihre akademische Ausbildung komplett über Jobs zu finanzieren.
Als Hauptmotivation gilt dabei, Praxiserfahrungen zu sammeln, den
Lebensunterhalt zu finanzieren oder den Einstieg in ein Unternehmen
vorzubereiten. Keine leichte Übung, denn 58 Prozent der Studenten
gelingt es nur schwer, Arbeit und Studium miteinander zu verbinden. Dies
scheint vor allem für die neuen Bachelor- (57 Prozent) und
Master-Studiengänge (61 Prozent) zu gelten, da es nur 47 Prozent der
Diplomanden als schwierig erachten, Hochschule und Job unter einen Hut
zu bringen.
Zu diesen Ergebnissen kommt "unicensus10", eine repräsentative Befragung
von über 1.000 Studenten an 55 Hochschulen in Deutschland, die von der
univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt, mit Unterstützung von aud!max -
Das Hochschulmagazin durchgeführt wurde. Bei der Betrachtung der
sozialen Kompetenzen wurde erstmalig die Unternehmensseite einbezogen.
Hierzu wurden ca. 34.000 Stellenanzeigen ausgewertet, um die
tatsächlichen Erwartungen der Unternehmen der Einschätzung des
akademischen Nachwuchses gegenüberzustellen.
"Dies scheint der Preis des bildungspolitischen Willens zu sein, die
Studienzeit durch die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse zu
verkürzen. Straffe, verschulte Lehrpläne lassen wenig Zeit für Anderes",
kommentiert Kempin, Geschäftsführer der univativ GmbH & Co. KG,
Darmstadt.