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Ausblick auf die Zukunft am Hafen Offenbach

Stadt/LK Offenbach am Main | 25.11.2011

Zeltstadt der INNOSCENE 11 am Hafen Offenbach, Foto: SOH
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Zeltstadt der INNOSCENE 11 am Hafen Offenbach, Foto: SOH

Der Panoramablick ist einzigartig: den Main zu Füßen, den weitläufigen Park an der Inselspitze vor Augen, im Westen die im Sonnenlicht glitzernde Frankfurter Skyline. Am Mainkai im Norden der neue Campus Hochschule für Gestaltung, Schule, Kindertagesstätte, kleine Gärten. Ein paar Meter am Hafenplatz sitzen Menschen im Café. In der Nachbarschaft genießen Bewohner der Inselhäuser die Aussicht auf Main, Hafenbecken und viel Grün. So sieht nach den Ideen der Entwickler das Leben im neuen Quartier Hafen Offenbach aus. In der vergangenen Woche bestand zum ersten Mal die Möglichkeit, sich die Gestaltung des gesamten Areals aus bestehenden Gebäuden heraus vorzustellen.

Für die Fachmesse INNOSCENE11 ist auf der Hafeninsel eine „Stadt“ modernster Temporärbauten entstanden. Rund 41 Zelte ragen in den Himmel, umgeben von einem vielfältigen Außenbereich. Der Weg durch die „vorübergehende Stadt“ eröffnet Aussichten, die die neuen Perspektiven für den Hafen Offenbach erkennbar machen. „Leben am Fluss, urban und grün zugleich. Wenn man hier im Zeltbau in der ersten Etage aus dem Fenster sieht, kann man sich gut ausmalen, wie es sein wird“, sagt Daniela Matha, Geschäftsführerin der für die Entwicklung des Hafenareals verantwortlichen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH und der Grundstückseigentümerin Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG.

Wo derzeit die Zelte stehen, werden in den kommenden Jahren Wohn- und Bürogebäude realisiert. Der Bau der ersten 178 Wohnungen auf der Hafeninsel hat im August begonnen. „Die Vermarktung für den zentralen Hafenplatz läuft. Die Umsetzung der Projekte wird bis 2014 angestrebt. Insgesamt erstreckt sich der zeitliche Horizont für die Entwicklung des größten am Wasser gelegenen Areals der Region bis ins Jahr 2020+. „Wir legen Wert auf einen dauerhaft werthaltigen Standort“, so Matha.

Ein zentraler Punkt ist die Freiraumplanung. Das Verhältnis von bebauter Fläche zu Freifläche beträgt etwa 50 zu 50. Sowohl am künftigen Mainkai als auch auf der Hafeninsel werden Wege, kleine Gärten und Spielplätze das Gelände durchziehen. An der Hafenspitze ist eine Parkanlage geplant. Der Zugang zum Fluss wird überall offen sein. Nicht zuletzt wegen dieses Konzepts wurde Hafen Offenbach mit dem Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.

Die INNOSCENE hatte zum zweiten Mal ihre Zelte auf der Hafeninsel aufgeschlagen. Die vom 16. bis 18. November dauernde Fachmesse war Treffpunkt der internationalen Event- und Marketingbranche. Ausrichter sind die RÖDER Zelt- und Veranstaltungsservice GmbH und Partnerfirmen. „Der Hafen Offenbach mit seiner besondere Atmosphäre und der attraktiven Lage im Rhein-Main-Gebiet ist die ideale Location“, so Jens Brüggemann, Geschäftsführer der Röder Veranstaltungsservice GmbH. Auf einem Gelände von 20.000 Quadratmetern entstand in den vergangenen Wochen eine temporäre Zeltstadt. Einige Konstruktionen aus Glas und Stahl wirken wie feste Bauten. RÖDER stattet unter anderem Autokonzerne und internationale Sportevents aus.

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