Stadt/LK Offenbach am Main | 07.11.2011

Die neuen VIP-Sitze, zehn der alten VIP-Sitze können im Bürgerbüro Offenbach bewundert werden, Foto: georg-foto
Peter Walther, Geschäftsführer der Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH Offenbach (SBB) übergab am vorigen Mittwoch, den 02. November 2011, zehn VIP-Stadionsitze der ehemaligen Haupttribüne des Stadions am Bieberer Berg an das Bürgerbüro der Stadt Offenbach, vertreten durch Martina Fuchs, Amtsleiterin des Bürgerbüros.
Die SBB hatte die Sitze aus dem VIP-Bereich des ehemaligen Stadions vor dem Abriss der Haupttribüne sichergestellt, um ein Stück der langen Tradition des Fußballs in der Stadt des Leders zu bewahren.
Die Idee, die hinter der Aufstellung der Sitze steckt, erläutert Peter Walther im Rahmen der Übergabe: „Wir wollten mit den VIP-Sitzen vom Bieberer Berg ein Stück der Tradition dieses Fußballstadions retten und sie den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Offenbach zugänglich machen. Die Sitze dem Bürgerbüro zu übergeben, lag dabei nahe. Schließlich stellt es das organisatorische Herz der Stadt dar, ist jedem Einwohner Offenbachs bekannt und darüber hinaus Anlaufstelle für jeden Neubürger.“ Amtleiterin Martina Fuchs freute sich über diese Schenkung. „Die bereits letzte Woche aufgestellten Sitze wurden von unseren Kunden sehr gut angenommen. Aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – unter denen sich auch etliche OFC-Fans befinden – stellen sie ein wichtiges Andenken dar.“
In den vergangenen drei Wochen wurden die Sitze für die Aufstellung im Bürgerbüro aufbereitet: Die Gebäudemanagement GmbH Offenbach (GBM), die mit der Aufstellung der Sitze beauftragt war, hatte dafür im Vorfeld einen Statiker beauftragt. Ziel war es, eine Unterkonstruktion zu entwickeln, bei der die Funktionalität der Klappsitze gewahrt aber auch die Sicherheitsvorgaben im öffentlichen Raum berücksichtigt werden. Schließlich muss bei circa 600 Kunden pro Tag im Bürgerbüro die Sicherheit gewährleistet sein. Überdies musste für die Sitze – die bis dato an den Betonstufen der Stadiontribüne fixiert waren – eine Möglichkeit der Aufstellung gefunden werden.
Die zehn Sitze wurden in zwei Sitzgruppen á fünf Sitze aufgeteilt, bei denen – getreu den Vereinsfarben der Kickers – ein weißer Sitz von zwei roten eingerahmt wird. Eine Rüsselsheimer Schlosserei hat die Unterkonstruktion aus Stahlprofilen angefertigt, auf die die Sitze geschweißt und geschraubt wurden. Im Anschluss an die Anfertigung und Montage wurde die Konstruktion noch passend zum Bestandsmaterial lackiert. Jede der beiden Sitzgruppen wiegt nunmehr mehr als 100kg.
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