EAB

In drei Tagen zum Ausbildungsplatz

Stadt/LK Offenbach am Main | 02.11.2011

Von links: Geschäftsführer Mathias Ott, Ausbildungsleiter Jörg Schömbs, Azubi Marc Franke, Foto: EAB
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Von links: Geschäftsführer Mathias Ott, Ausbildungsleiter Jörg Schömbs, Azubi Marc Franke, Foto: EAB

Mehr als 20 Mal hatte Marc Franke sich schon beworben – ohne Erfolg. Erst der Besuch der „Restplatz“-Ausbildungsbörse der Berufsberatung führte zum ersehnten Ausbildungsplatz in der Elektronikbranche.

Mangelndes Engagement kann ihm niemand vorwerfen. Gut zwanzig Bewerbungen hat Marc Franke aus Rödermark geschrieben. Nach dem Abitur suchte er eine Ausbildung im Elektronikbereich – aber irgendwie war der Wurm drin. Auf Einladung seiner Berufsberaterin besuchte er im August die „Restplatz“-Ausbildungsbörse im BiZ. Dann ging es auf einmal ganz schnell. 

Auf einen Vermittlungsvorschlag hin bewarb sich der 19-jährige bei der EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein/Main in Neu-Isenburg um eine Ausbildung als Elektroniker/in – Kommunikationstechnik. Nach dem Vorstellungsgespräch und dem Einstellungstest dauerte es gerade mal drei Tage, bis der Ausbildungsvertrag unterschrieben war. Ausbildungsleiter Jörg Schömbs ist sich schon jetzt sicher: „Mit Herrn Franke haben wir das große Los gezogen.“ 

EAB ist Dienstleister für die gesamte elektrotechnische Gebäudeausrüstung: von Telekommunikations- und Gebäudeautomationssystemen bis zu Datentechnik und sicherheitstechnischen Anlagen werden sämtliche modernen elektrotechnischen Leistungen realisiert. Deutschlandweit hat das Unternehmen mehr als 600 Beschäftigte. Ende des Jahres wird EAB Rhein/Main mit 250 Mitarbeiter/innen nach Dietzenbach in das Übergangsrathaus in der Dieselstraße umziehen. 

Traditionell bildet EAB jedes Jahr Elektroniker/innen und Kaufleute aus. Um die 30 Auszubildende lernen derzeit im Unternehmen. Geschäftsführer Mathias Ott ist stolz auf das Ausbildungs-Engagement: „Wir suchen nicht nur Schüler/innen mit Bestnoten, sondern geben auch Jugendlichen mit schlechteren schulischen Leistungen eine Chance.“ Schwächelt ein Auszubildender während der Ausbildung, bekommt er internen Nachhilfeunterricht. Gern greift man auch auf die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Arbeitsagentur zurück. 

Überhaupt arbeitet EAB eng mit der Arbeitsagentur zusammen, bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen ebenso wie bei der Suche nach Fachkräften.

Die Chancen, dass Marc Franke auf Dauer bei EAB bleiben wird, sind groß. In der Regel werden junge Fachkräfte nach ihrer Ausbildung in eine Festanstellung übernommen. Bei EAB ist man stolz auf die enge, teilweise jahrelange Bindung der Mitarbeiter/innen an das Unternehmen. Sie ist ebenso ein Teil der Unternehmenskultur wie die Bereitschaft, ihnen Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten, von der Teilnahme an Leistungswettbewerben bis zum berufsbegleitenden Studium.

Übrigens: EAB bietet jungen Leuten viele Möglichkeiten, Berufsbilder und das Unternehmen über Praktika kennenzulernen. Bei Interesse einfach mal im Internet vorbeischauen: www.eab-rhein-main.de

 

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