Main-Kinzig-Kreis | 09.06.2009
Jökel Bau: Das beste Jahr seit Übernahme des Familienunternehmens im Jahr 2001 durch die Brüder Peter und Stefan Jökel
Es war ein sehr gutes Jahr 2008 für die Schlüchterner Bauunternehmung Jökel. Das Unternehmen setzte mit seinen beiden Unternehmen Jökel Bau GmbH (35 Mio. Euro) und Lorenz Jökel GmbH (13,5 Mio. Euro) insgesamt netto 48,5 Mio. Euro (2007: 33,3 Mio. Euro) um. Das ist eine Steigerung von 15,2 Mio. Euro bzw. 45,7 Prozent. Die Zahl der durchschnittlichen Produktivstunden der 50 gewerblichen Mitarbeiter lag bei 1654. 2008 beschäftige das Unternehmen insgesamt 102 technische, kaufmännische und gewerbliche Mitarbeiter, davon acht Auszubildende – zwei im kaufmännischen und sechs im gewerblichen Bereich. Und noch ein paar Zahlen für das Jahr 2008: Die Mängelbeseitungsdauer lag bei durchschnittlich 16,3 Tagen, eine Kundenbeurteilung nach dem Schulnoten-Prinzip im Schnitt bei 2,0, Forderungsausfälle beliefen sich auf 0,001%, und Schulungen wurden an 458 Tagen von den Mitarbeitern besucht. Die Themen unter anderen: Bauwirtschaft, Baurecht, Betriebswirtschaft, Technik und Personalentwicklung.
Das Leistungsspektrum der Bauunternehmung Jökel ist bewusst breit angelegt, um bedarfsgerecht Synergien zu nutzen. Zu den Bauaufgaben zählen:
Im Rahmen dieser Aufgabenbreite und –tiefe werden darüber hinaus baunahe Dienstleitungen wie Planungen oder komplette Projektentwicklungen erbracht. Dazu gehören auch eigene Projektentwicklungen als Bauträger wie zum Beispiel die in diesen Wochen zu eröffnende Taunus-Residenz für Senioren in Friedrichsdorf.
Jökel Bauunternehmung wird seit 2001 von den Brüdern Peter und Stefan Jökel in fünfter Generation geleitet – das Unternehmen wurde 1887 von Johannes Friedrich Jökel in Schlüchtern gegründet. „Wir wünschen uns aus Gründen der Beherrschbarkeit eine Stabilisierung unseres Umsatzes auf einem Niveau von rund 50 Mio. Euro“, so Peter Jökel. Und Stefan Jökel ergänzt: „Denn nur so ist ein weiterhin direkter und persönlicher Kontakt zu unseren Auftraggebern mit einem hohen Stammkundenanteil sowie eine vertrauensvolle und gute Beziehung zu jedem Mitarbeiter durch uns gewährleistet.“
Die Chancen für 2009, dieses Ziel zu erreichen, stehen nicht schlecht. Denn obwohl eine gewisse Beunruhigung am Markt zu spüren sei, blicke man zuversichtlich in die unmittelbare Zukunft. „Der Auftragsbestand ist gut, er liegt gegenwärtig bei rund 40 Millionen Euro und bewegt sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.“ Und nicht auszuschließen sei, dass man als Bauunternehmung nicht zuletzt auch von dem Konjunkturpaket der Bundesregierung profitiere. Insofern treffe die Krise die Baubranche fraglos weit weniger als andere Marktsegmente.
Auf dem Plan für die nächsten drei Jahre steht unter anderem der systematische Ausbau des Geschäftsfeldes „Energetisches Bauen“ – sowohl im Neubau als auch im Bestand. Des Weiteren wird ein Schwerpunktthema der sinnvolle Umgang mit Ressourcen sein.
Bauunternehmen Jökel
Gartenstraße 44
36381 Schlüchtern
Internet: www.joekel.de
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