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Social Media – Gefahr für Unternehmen?

Main-Kinzig-Kreis | 27.04.2011

Social Media
Social Media

Twitter, Xing, Facebook und Co: Social Media sind bei Unternehmern in aller Munde. Doch was erfolgreiches Marketing-Mittel sein kann, kann genauso zur Gefahr für das Unternehmen werden.

Viele Menschen schnell erreichen, und das fast ohne Ausgaben: das sind die eindeutigen Vorteile des Social Media Marketing. Doch es gibt eine Kehrseite der Medaille. Schnell können bei den Social Media Urheber-, Persönlichkeits-, Namens-, Marken-, Wettbewerbs- und Lizenzrechte verletzt werden.

Rechtliche Grauzonen bei Social Media

Wer, wann, wo, wie, was darf, ist bei den Social Media nicht immer klar: Im Haftungs-Dschungel von Facebook, YouTube und Twitter lauern viele rechtliche Grauzonen. Wenn sich fragwürdige Inhalte mit gefährlicher Eigendynamik unkontrolliert im Web verbreiten, haftet am Ende der Social Media Marketer, die Agentur – oder im schlimmsten Fall sogar der Auftraggeber. Imageschäden und Umsatz-Einbußen sind dann vorprogrammiert.

Social Media: Nutzungs-Rechte sind schnell verletzt

Richtig teuer kann es zum Beispiel werden, wenn der Social Media Marketer ein Video hochlädt, ohne davor entsprechende Nutzungs-Rechte eingeholt zu haben: Wenn Urheber- und Persönlichkeits-Rechte verletzt werden, geht es an den Geldbeutel. Dann haftet der Social Media Marketer oder die Agentur – hohe Schadenersatz-Summen inklusive. Besonders bei der beliebtesten Social Media Seite Facebook können Marketer schnell in die Rechtsfalle tappen: Wer sich beispielsweise beim Schalten eines Gewinnspiels auf seiner Fan-Page bei Facebook nicht genau an die Nutzungs-Bedingungen hält, dem drohen rechtliche Konsequenzen oder die Sperrung des Kontos.

Rechtswidrige Inhalte bei Social Media können teuer werden

Wenn die User auf der Facebook-Fan-Page dann noch rechtswidrige Inhalte wie Beleidigungen oder urheberrechtlich geschützte Bilder posten, ist es am Ende auch der Seiten-Betreiber, der dafür in Anspruch genommen werden kann – inklusive Kosten aus Abmahnungen und Unterlassungen.

Wenn Social Media-Marketing schief läuft

Die Beispiele haben gezeigt, wie schnell das fröhliche Gezwitscher und Geposte bei den Social Media bitterer Ernst werden kann. Wenn eine Social Media-Kampagne schiefläuft, hilft nur noch die Krisen-Kommunikation. Und damit Kommunikation auf allen Kanälen – vom Kunden bis hin zum User oder der gesamten Community. Ganz nach der Devise: Professionell und transparent bleiben.

Versicherung gegen Social Media-Risiken

Wer sich gegen die Risiken der Social Media absichern möchte, kann dies mit einer speziellen Versicherung tun. Die Versicherung exali bietet eine Web 2.0 gerechte Berufshaftpflicht-Versicherung – auch Media-Haftpflicht genannt. Sie übernimmt die Kosten für die Abwehr ungerechtfertigter Schadenersatz-Ansprüche, Abmahnungen, Unterlassungs-Erklärungen oder Verfügungen sowie für die Schadens-Regulierung.

www.exali.de

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