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Cinestar Mainz: Millionen in Sanierung investieren

Mainz / M. Bingen | 10.10.2011

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Unter dem neuen Leiter tut sich was im Cinestar in Mainz: Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe sind geplant, um das Kino auf Vordermann zu bringen. Zuletzt erntete das Kino nur noch Kritik.

Seit Anfang Oktober ist Jochen Wulf Chef des Cinestar in Mainz. Das Kino ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen. Doch mit den Modernisierungsarbeiten scheint es unter Wulf endlich voranzugehen.

Cinestar: Besucher beschweren sich

Viele Beschwerden musste das Cinestar in Mainz in den vergangenen Wochen und Monaten entgegennehmen. Die Kinobesucher wurden zusehends unzufriedener mit dem Zustand des Cinestar. Gegenüber der Allgemeinen Zeitung hieß es, dass Investitionen in Millionenhöhe geplant seien. Dies gab Stephan Lehmann, Geschäftsführer der in Lübeck ansässigen Cinestar-Gruppe, gegenüber der AZ bekannt.

Sanierungs-Maßnahmen sollen beginnen

Ab Ende Oktober soll festgelegt werden, welche Sanierungs-Maßnahmen für das Cinestar in Frage kommen. Zu diesem Thema werden sich zeitnah die Gesellschafter mit einem Architekten, beziehungsweise einer Projektentwicklungsgesellschaft beraten. Anschließend, so Lehmann Angaben der AZ zufolge, käme ein Ausschreibungsprozess. Dieser würde das Cinestar jedoch vermutlich weitere zwei bis drei Monate kosten. Denn erst danach kann mit den tatsächlichen Arbeiten begonnen werden. Die Sanierungsarbeiten am Cinestar in Mainz werden voraussichtlich weitere zwei bis drei Monate andauern so die AZ.

Cinestar bleibt geöffnet während Bauarbeiten

Auch Wulfs Vorgänger, Steffen Wietek, war jedoch nicht untätig. Wietek hatte das Cinestar im August verlassen. Zuvor hatte er jedoch verschiedene Sanierungs-Maßnahmen vornehmen lassen. Besonders die Probleme rund um die schlechte Luft und den Geruch im Cinestar hat sich Wietek gekümmert. Rohre wurden ausgebessert, zudem wurden die Theken repariert und erweitert. Der Betrieb im Cinestar soll durch die Bauarbeiten nicht gestört werden, so Lehmann gegenüber der AZ. Aus diesem Grund würden die Sanierungs-Maßnahmen auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Cinestar: Hohe Eintrittspreise bleiben

Die hohen Eintrittspreise werden sich im Cinestar aber vermutlich nicht ändern. Und das obwohl die Kinobesucher vehement darüber klagen. Über 50 Prozent des Ticketpreises gehe an den Verleih, erklärte Lehmann. Darüber hinaus müssten Kosten für Mieten, Personal, Gebäudereinigung oder Technik gedeckt werden. Besucherzahlen wolle der Geschäftsführer aus wettbewerbstechnischen Gründen nicht preisgeben, so die AZ.

Die Cinestar-Gruppe

Die Cinestar-Gruppe mit Sitz in Lübeck betreibt bundesweit 73 Kinos. Sie beschäftigt rund 3.800 Mitarbeiter. Das 1999 in Mainz für 45 Millionen Euro errichtete Multiplex-Kino gilt mit zehn Leinwänden und einer Kapazität von 2.700 Zuschauern als eines der profitabelsten der Gruppe.

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