Stadtwerke Mainz

Windpark Alzey-Heimersheim: Saubere Energie für die Region

Mainz / M. Bingen | 21.11.2011

Sauberer Strom durch Windkraft, Quelle: Stadtwerke Mainz AG
Sauberer Strom durch Windkraft, Quelle: Stadtwerke Mainz AG

Die Bauarbeiten am Windpark Alzey-Heimersheim kommen mit großen Schritten voran. Die Stadtwerke Mainz, e-rp und juwi leisten ihren Beitrag zur Energiewende und erzeugen sauberen Strom.

Acht Windkraft-Anlagen sind gegenwärtig im Bau, zwei weitere in der Planungsphase. Finanziert und betrieben wird der Windpark von Gemeinschaftsunternehmen. An diesen sind die Stadtwerke Mainz AG, die e-rp GmbH und die juwi renewable IPP zu jeweils einem Drittel beteiligt.

19.000 Vier-Personen-Haushalte versorgen

juwi, Spezialist für erneuerbare Energien, realisiert die insgesamt zehn Windkraftanlagen auf den Gemarkungen Alzey-Heimersheim, Bornheim und Erbes-Büdesheim. Zusammen erzeugen diese Anlagen pro Jahr rund 68 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom. Das reicht aus um den Jahres-Strombedarf von rund 19.000 Vier-Personen-Haushalten zu decken.

Bauarbeiten in vollem Gang

Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Alzey-Heimersheim sind in vollem Gang. Die Fundamente und die ersten Turmsegmente sind bereits errichtet. Nach Fertigstellung werden die Anlagen vom Typ WEA REpower 3.4 M eine Nabenhöhe von 128 Metern und einen Rotordurchmesser von 104 Metern besitzen.

Noch dieses Jahr ans Netz

Das Betreiber-Konsortium um die Wörrstädter juwi renewable IPP GmbH Co. KG, die Stadtwerke Mainz AG und die e-rp GmbH aus Alzey haben nun alle vertraglichen Voraussetzungen geschaffen. Somit können die acht gegenwärtig im Bau befindlichen Anlagen wie geplant noch dieses Jahr ans Netz gehen. Im Frühjahr 2012 werden die anderen zwei Windkraft-Anlagen folgen.

Beachtlicher Beitrag zur Energiewende

Detlev Höhne, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke Mainz AG, sieht in dem Windpark „einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende in der Region, zu der wir unseren Beitrag leisten wollen“ Ein durchaus beachtlicher Beitrag: Der neue Windpark vermeidet umgerechnet jährlich etwa 49 000 Tonnen Kohlendioxid (CO2).

Sichere Versorgung mit sauberer Energie

Nach Ansicht von Manfred Jakobs sind „Kooperationen zwischen regionalen Energie-Versorgern mit lokaler Tradition sowie Kommunen und Projektentwicklern wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Betrieb dezentraler Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie“. Jakobs ist Geschäftsführer der juwi renewable IPP.

Sauberer Windstrom für die Öffentlichkeit

Die Stadt Alzey begrüßt den Bau des Windparks. In den Augen von Christoph Burkhard, Bürgermeister der Stadt, wird die Nutzung der erneuerbaren Energien in der Stadt Alzey großgeschrieben. „Ihr dezentraler Ausbau auf lokaler Ebene leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und trägt auch zur regionalen Wertschöpfung bei. Sie bringen nicht nur saubere Energie. Sondern der Region auch Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen, von denen Menschen und Kommunen profitieren. Es ist faszinierend, dass nur 10 Windkraftanlagen ausreichen, um rund 19.000 Haushalte mit regenerativem Strom zu versorgen“. Damit der saubere Windstrom auch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann, baut juwi in der Gemeinde Lonsheim ein eigenes Umspannwerk.

Sauberer Energie aus der Region für die Region

Udo Beckmann, kaufmännischer Geschäftsführer der e-rp ergänzt: „Wir als kommunaler Energieversorger liefern saubere Energie aus der Region für die Region. Das schont das Klima und macht uns unabhängig von den Weltmarktpreisen für fossile Energieträger. Wir wissen, dass die Energieversorgung von morgen dezentral, effizient und regenerativ sein muss.“

 

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