IKEA

Erpressungsfall IKEA

MTK / HG | 07.10.2011

IKEA, Bildquelle Inter IKEA Systems B.V.
IKEA, Bildquelle Inter IKEA Systems B.V.

Viele kleinere Explosionen wurden jetzt von IKEA als Anschläge und Erpressungsversuche deklariert. Das Unternehmen IKEA sieht sich dazu gezwungen die Sicherheitsroutinen zu verstärken.

Bedrohung bei IKEA. Das Unternehmen bestätigte aufgrund jüngster Explosionen in einigen IKEA Filialen, dass es von einer unbekannten Person bedroht werde. Auf der Internetseite von IKEA heißt es, dass die Sicherheitsroutinen aufgrund aktueller Entwicklungen verschärft wurden. Die Erpressung trifft das schwedische Möbelhauses sehr. Die Drohungen konzentrieren sich laut Aussagen einer Unternehmens-Vizesprecherin Camilla Meiby nicht auf ein Land sondern gegen IKEA direkt.

Die Bedrohung wird sehr ernst genommen

Die jüngsten Explosionen gab es in Europa. Seitdem ist klar, IKEA handelt und lässt die Anschläge nicht auf sich sitzen. IKEA hat die Sicherheitsroutinen verstärkt. Im Zusammenhang mit den Explosionen sieht sich IKEA auch mit einer Erpressung konfrontiert. Auf der Internetseite heißt es, dass IKEA diese Situation sehr ernst nehme und die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden steht für IKEA an allererster Stelle. „Wir kooperieren eng mit der Polizei und haben sowohl unsere Sicherheitsmaßnahmen als auch unsere Kommunikation mit der Polizei abgesprochen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können wir keine weiteren Aussagen zu der Erpressung gegen IKEA machen,“ soweit die Erklärung des Unternehmens.

Muss sich Hofheim vor einem Anschlag fürchten?

Ende Mai gingen Sprengsätze in den IKEA Filialen in Belgien, Frankreich und den Niederlanden hoch. Im Juni erreichte die Bedrohung dann auch Deutschland. In Dresden verletzte ein Sprengsatz im Juni zwei IKEA Kunden leicht. Hofheimer IKEA Kunden sollten sich jedoch keine Gedanken machen. Zwar ist es nicht ausgeschlossen, dass ein solcher Anschlag auch in Hofheim stattfinden kann, jedoch hat IKEA reagiert und die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Laut Aussagen der Unternehmen-Sprecherin sei die Sicherheit in den IKEA-Häusern gewährleistet.

www.ikea.de

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