Wiesbaden / Rheingau | 13.12.2011

Gut gerüstet für den Winter. Foto: ELW
Keiner weiß, wie der diesjährige Winter wird: Wird es eher ein milder Winter wie vor 3 Jahren, als es kaum Schnee gab? Vielleicht wird er aber auch so wie die beiden vergangenen mit tiefen Temperaturen und häufigem Schneefall, in dem die Mitarbeiter des Winterdienstes in vielen Nächten ausrücken mussten, um die wichtigsten Straßen vor Einsetzen des Berufsverkehrs zu räumen und streuen. Wie der Winter auch wird, die ELW sind gut vorbereitet.
25 Räum- und Streufahrzeuge stehen einsatzbereit auf dem Betriebshof, alle Streupläne wurden aktualisiert und rund 4.700 Tonnen Salz, 134.000 Liter Sole und 500 Tonnen Split sind eingelagert.
Da sich das Wetter nicht nach „Öffnungszeiten“ richtet, ist die Einsatzzentrale des ELW-Winterdienstes rund um die Uhr besetzt. Geräumt und gestreut wird in der Regel im Zwei-Schicht-Betrieb zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends. Beginnt der Schneefall mitten in der Nacht, wird die Hälfte der 151 Mitarbeiter alarmiert, um bereits ab 2 Uhr die wichtigsten Straßen und die großen Bushaltestellen zu räumen und zu streuen.
Um die Arbeit noch effektiver als im vergangenen Winter durchführen zu können, wurden zwei große und zehn kleine neue Salzlager im Wiesbadener Stadtgebiet eingerichtet. Dadurch können die Streufahrzeuge wesentlich schneller wieder mit Salz befüllt werden.
Oberstes Ziel des Winterdienstes ist es, dass der Verkehr auf den Hauptverkehrsstraßen sicher fließen kann, die Busse fahren können und Einsatzfahrzeuge wie beispielsweise Rettungs- und Krankenwagen schnell und sicher an ihr Ziel kommen.
Um das zu gewährleisten, wurden alle 1.841 Wiesbadener Straßen in Kategorien eingeteilt, die je nach Priorität aufeinanderfolgend geräumt und gestreut werden.
Bei besonders schwierigen Wetterbedingungen sind auf den wichtigsten Verkehrsadern ab diesem Jahr sogar zwei Streufahrzeuge gleichzeitig im Einsatz.
Die ELW kümmern sich auf allen Wiesbadener Straßen um die Verkehrssicherheit – seit diesem Winter auch in den östlichen Vororten. In den vergangenen Wintern lag die Verantwortung für die östlichen Vororte noch bei den Ortsverwaltungen. Das Räumen und Streuen der Gehwege obliegt überall in der Stadt den Anwohnern.
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