Wiesbaden / Rheingau | 23.06.2009
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Unter der Lupe: Diageos Alkoholwerbung unterzieht sich Vorprüfung
Bätzing: Vorbildlicher Schritt für die gesamte Branche
Wiesbaden - Diageo Deutschland, Tochter des weltweit größten Herstellers
von Premiumspirituosen, unterzieht seine Werbekampagnen ab sofort
freiwillig einer Vorprüfung durch den Zentralverband der Deutschen
Werbewirtschaft ZAW. Die Vorprüfung soll Unternehmen dabei
unterstützen, die Verhaltensregeln über die kommerzielle Kommunikation
für alkoholhaltige Getränke einzuhalten. Ziel ist es vor allem,
sicherzustellen, dass sich Werbung für Alkohol nicht an Kinder und
Jugendliche richtet oder missbräuchliches Konsumverhalten fördert.
Die
Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, begrüßt Diageos
Vorgehen: "Die freiwillige Vorprüfung durch Diageo ist ein
vorbildlicher Schritt in Richtung einer effizienten Selbstkontrolle.
Eine solche funktioniert nur dann, wenn sie öffentlich bekannt ist und
praktiziert wird. Deshalb kann ich Diageos Mitbewerbern eine Nachahmung
nur empfehlen. Schließlich wird uns von allen Herstellern versichert,
sie würden sich an die Gesetze und die Selbstverpflichtung halten. Wer
sich vor der Vorkontrolle fürchtet, hat in Wirklichkeit Angst vor der
eigenen Werbung."
Marco N. Faes, Corporate Relations Director
bei Diageo Deutschland, kommentiert: "Für Diageo ist es
selbstverständlich, dass Selbstkontrolle auch gelebt werden muss. Wir
wollen und dürfen mit unserer Werbung keine Kinder und Jugendlichen
ansprechen. Deshalb ist die im Mai eingeführte Vorprüfung für uns ein
zusätzlicher Kontrollmechanismus, der mit unserem eigenen internen
Marketing Kodex inhaltlich konform geht."